Was war das Beste bei AIDA, Mein Schiff, MSC und NCL?
20. April 2025
Ahoi, Ihr Lieben!
Frohe Ostern wünsche ich Euch! Nach meinem USA-/Bahamas-Trip bin ich wieder in Deutschland angekommen. Die Zeit vor dem Abflug am Mittwochabend habe ich aber direkt noch genutzt, um den Morrletter zu schreiben - und ich wollte ich Euch meinen Blick aus dem 20. Stock eines Bürogebäudes in Miami nicht vorenthalten. Nicht unbedingt schön, aber ich mag es ja, wenn man in die Weite schauen kann...
Vier Schiffe in den letzten sechs Wochen - was war am Besten?
Vier Schiffe in den vergangenen Wochen - das war sehr intensiv. Mein Schiff Relax, AIDAdiva - und eben MSC World America und Norwegian Aqua. Wenn ich mir daraus nun das perfekte Schiff basteln sollte - was würde ich von den vier Schiffen wählen?
Das kulinarische Konzept der Mein Schiff Relax finde ich schon sehr gut - auch aufgrund der Tatsache, dass immer ein Restaurant geöffnet hat - und weil man eben auch vergleichsweise gesund essen kann, wenn man das möchte. Das ist bei den Schiffen, die in erster Linie für Amerikaner sind, meist nicht ganz so einfach.
Von der Norwegian Aqua würde ich die Kabine nehmen - im Vergleich zu den Kabinen der deutschen Anbieter ist sie großzügiger und unterscheidet sich vom Komfort her in vielen Details - das Bett ist mal eben 20cm breiter als auf AIDAdiva beispielsweise.
Und von AIDAdiva? Da würde ich das AIDA-Gefühl mitnehmen - schwer zu beschreiben.
Was würde ich von der MSC World America nehmen? Die versteckte Bar vielleicht oder die Privatinsel Ocean Cay, die ich nochmal etwas paradiesischer fand als die NCL-Insel (siehe unten) - mit Strandpartys sogar am Abend.
Generell noch ein Wort zu MSC: Ich denke so eine sehr gute Erfahrung wie dieses Mal habe ich mit MSC noch nie gemacht - was aber sicher auch daran liegt, dass dieses Schiff knallhart auf die Bedürfnisse der anspruchsvollen Amerikaner ausgerichtet ist. MSC kann also mittlerweile, wenn sie wollen - das war in der Vergangenheit nicht immer so.
Wie NCL die Privatinsel Great Stirrup Cay verbessert
Norwegian Cruise Line hat seit fast 50 Jahren eine Privatinsel auf den Bahamas - Great Stirrup Cay. Zum ersten Mal war ich 2008 dort - ist das wirklich schon 17 Jahre her? Seitdem hat sich viel getan - es gibt mit Silver Cove einen eigenen Bereich mit kleinen Villas, die man tageweise mieten kann, es gibt eine Art Leuchtturm mit einer Zipline - aber nicht nur das: Im Moment wird im großen Stil auf der Insel gebaut.
Klassischerweise kann man Great Stirrup Day nur mit Tenderbooten erreichen - das ist natürlich nicht so wirklich praktisch. Aber zur Zeit entsteht eine Pier (siehe Foto), an der künftig zwei Schiffe anlegen können. Außerdem wird die Insel an vielen weiteren Stellen umgebaut - so gibt es künftig beispielsweise erstmals eine Poollandschaft. Ein Teil der Bauarbeiten soll bis November beendet sein. Was das alles mal wieder zeigt: Der US-Kreuzfahrtmarkt ist einfach so viel krasser als der vergleichsweise überschaubare deutsche Markt.
Wenn ein Barkeeper zum Cowboy wird
Was gibt es Schöneres, als auf einer Kreuzfahrt bekannte Crewmitglieder wieder zu treffen? Man fühlt sich irgendwie direkt zu Hause. Nun bin ich bei den US-Reedereien nicht so oft an Bord - aber einen habe ich doch getroffen. An der Metropolitan-Bar erkannte ich sofort Barkeeper Clarense - er macht es einem aber auch leicht, dass man ihn erkennt. Er trägt nämlich stets einen Cowboyhut - sehr außergewöhnlich!
Vor zweieinhalb Jahren hatte ich Clarense erstmals auf der Norwegian Prima erlebt - auch wenn er schon locker 25 Jahre für NCL arbeitet. Ich suchte jedenfalls den Blickkontakt mit ihm - er kam auf mich zu, schüttelte mir die Hand - auch wenn er sich mit Sicherheit nicht daran erinnern konnte, dass er 2022 zwei Cocktails für mich gemixt hatte. Ich fragte, ob ich ihn fotografiere dürfe - er stellte sich neben seine Kollegin - ganz bescheiden wollte er nicht allein aufs Foto… Clarense, der Cowboy unter den Barkeepern - ich bin gespannt, wo ich ihn wieder treffe.
Bis nächsten Sonntag, spätestens!
Euer Matthias
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