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Richard J. Vogel: Von AIDA bis Mein Schiff - 30 Jahre neue deutsche Kreuzfahrt - Morr & Meer #25

31. Mai 2026 ·1:20 h ·7k Aufrufe
Fünf Tage vor der Taufe der ersten AIDA gab es 1.500 Buchungen für die gesamte Saison. 900 davon nur in Option. Richard J. Vogel war gerade neu im Job. In Folge 25 spreche ich mit dem Mann, der AIDA als Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb groß gemacht hat und danach TUI Cruises gegründet hat – über die wilden Anfangsjahre, das Wohlfühlschiff-Konzept, Premium All-Inclusive und die Zukunft des deutschen Kreuzfahrtmarkts. Themen: — Einleitung: 30 Jahre AIDA und der Start der „neuen deutschen Kreuzfahrt" mit AIDA 1996 und Mein Schiff 2009. · — Die deutsche Kreuzfahrtlandschaft Mitte der 90er und die Club-Idee hinter AIDA. · — Desaströse Buchungslage fünf Tage vor der Taufe: nur 1.500 Buchungen für die gesamte Saison. · — Unkonventionelle Marketing- und Vertriebsstrategien der Anfangsjahre, u.a. Verzicht auf das Schiff auf dem Katalog. · — Die turbulente Frühgeschichte: Verkauf an NCL, Rückkauf, Beteiligung von P&O, Bestellung von AIDAvita und AIDAaura. · — A-ROSA Blu als Premiumprodukt-Experiment und Vorläufer des späteren TUI Cruises Konzepts. · — Ende der Ära Vogel bei AIDA 2005 und die Frage, wie weit sich AIDA vom ursprünglichen Club-Konzept entfernt hat. · — Erste Kontakte zur TUI, gescheitertes Joint Venture mit Carnival/AIDA, und wie Royal Caribbean ins Spiel kam. · — Gründung TUI Cruises 2008 als Joint Venture mit Royal Caribbean, Wohlfühlschiff-Konzept und Bezug zur A-ROSA Blu. · — TUI Cruises von Anfang an auf Expansion ausgelegt: von 13 Monaten Gründung bis erstem Passagier. · — Entstehung des Premium-All-inclusive-Konzepts: nicht Ideologie, sondern Ergebnis gezielter Marktforschung auf vier Testreisen. · — Schiffsgröße und Wohlfühlkonzept: Skepsis gegenüber 4.000-Betten-Schiffen, aber Offenheit für Weiterentwicklung. · — Rückblick auf 30 Jahre Marktwachstum: AIDA und TUI Cruises als komplementäre, nicht konkurrierende Kräfte. · — Zukunft des deutschen Kreuzfahrtmarkts: neue Marken möglich, aber nur mit klarem Profil und Zero-Emission-Ansatz. · — Winterdestinationen als strategische Herausforderung: Entwicklung bestehender Destinationen wichtiger als Erschließung neuer.

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