Die 50.000 sind geknackt!
16. Juni 2019
Ahoi, Ihr Lieben!
Das war eine besondere Woche für mich, denn auf YouTube habt Ihr die 50.000 Abonnenten geknackt - vielen Dank! Ich bin ja nun in einer Nische unterwegs, die auch YouTube-Experten vor Jahren noch absurd erschien. Für mich war aber eigentlich immer klar, dass so ein Kanal so lange gefragt ist, wie auch die Schiffe gebucht werden.
Jetzt könnte man sagen: Was sind so viele Abonnenten eigentlich wert, wenn sie gar nicht jedes Video schauen? Das ist durchaus ein berechtigter Einwand - ein nicht so erfolgreiches Video kommt bei mir vielleicht auf 10.000 Abrufe - woran das liegt, da lerne auch ich noch ständig dazu. Faustformel: Mache ich etwas über die beiden großen deutschen Anbieter, dann ist ein gewisser Erfolg schon mal sicher. In diesem Fall profitiere ich von der Stärke der beiden Marken.
Bei Anbietern, die auf dem deutschen Markt nicht so bekannt sind, da ist es dann eher umgekehrt - da profitiert die Marke eher von mir. Wie ich es jetzt noch hinbekomme, dass auch diese Videos noch höhere Abrufzahlen bekommen, daran arbeite ich natürlich weiterhin. Aber im Großen und Ganzen bin ich extrem zufrieden mit der Entwicklung. Denn nicht nur die Zahl der Abonnenten ist ja interessant: In den vergangenen 30 Tagen haben mehr als 250.000 Menschen auf YouTube mehr als 770.000 Videoaufrufe generiert - das ist einfach nur irre!
Aber nun soll es ja auch künftig nicht langweilig werden - daher habe ich mir noch etwas Neues ausgedacht. Wenn ich mir meinen Medienkonsum anschaue, ist es tendenziell eher so, dass ich mehr Zeit mit Podcasts verbringe als mit Videos. Weil es ganz praktisch ist - sie lassen sich bequem nebenbei hören. Nun war ich ja in einem früheren Leben Radiomoderator und habe natürlich in den letzten Monaten immer mit einem eigenen Podcast geliebäugelt - aber die Frage war natürlich: Wie soll er aussehen - oder eher: klingen? Nicht, dass es viele Radiomoderatoren geben würde, die erfolgreiche Podcasts machen - aber das ist ein anderes Thema ;-)
Nun gibt es ja schon einen Kreuzfahrt-Podcast, den ich selbst auch ganz gern höre - so dass es nicht so wirklich sinnvoll wäre, einen eigenen Podcast in genau dieser Art zu machen. Ich bin nicht so gern nur Nachmacher - und außerdem wüsste ich gar nicht, was ich in einem Podcast erzählen sollte, was ich nicht schon in einem Video erzählt habe. Daher wird es ab August einmal im Monat etwas anderes geben: „Morr & Meer“ heisst das Ganze. Ich werde in jeder Folge einen Gast begrüßen, der zumindest im weiteren Sinne mit der Kreuzfahrt zu tun hat. Das Ganze soll dann aber keine Experten-Fachsimpelei sein, sondern es wird eher darum gehen, spannende Menschen vorzustellen - und das sind dann eben nicht nur Geschichten, die mit Kreuzfahrten zu tun haben.
Sorry, es ist etwas länger geworden dieses Mal - heute ab 11 Uhr feiern wir die 50.000 Abonnenten auf YouTube in „Morr am Sonntag“. Danke, dass es Euch gibt!
Bis nächsten Sonntag - spätestens,
Matthias
PS: Die Kehrseite von Wachstum: Dieser Morrletter hat nun in dieser Woche die 5000 Abonnenten geknackt - das ist auf der einen Seite sehr erfreulich, auf der anderen Seite habe ich da beim Newsletter-Provider eine Schwelle überschritten, so dass der Versand nun deutlich teurer ist - Freud und Leid liegen, wie so oft, dicht beieinander ;-)
Treibholz - Meine Fundstücke der Woche
Der Wind, der der Kreuzfahrtindustrie entgehen weht, wird zunehmend rauher. Neueste Entwicklung: Auf Mallorca hat sich eine Initiative gegründet, die sich dafür einsetzen will, dass maximal ein Schiff pro Tag die Baleareninsel anläuft - mit maximal 4000 Passagieren. Schiffe, wie AIDAnova oder die MSC-Neubauten beispielsweise, wären damit raus. Hier entlang zum Bericht auf Spiegel Online.
Was nützen uns eigentlich Bewertungsportale, wenn wir auf Reisen sind? Ist es wirklich sinnvoll in einer Stadt in ein Restaurant zu gehen, das auf TripAdvisor & Co. die meisten positiven Bewertungen hat? Denn logischerweise führt es ja dazu, dass diese Lokalitäten immer voller werden. In Wien gibt es nun eine Kampagne, die Besucher motivieren will, die Stadt selbst zu entdecken. Slogan: „Und wer bestimmt, was dir gefällt?“. Interessante Idee, mehr hier bei Business Punk.
Im vergangenen Jahr habe ich ja eine besondere Reise gemacht - ich war mit dem Hausboot auf dem Shannon in Irland dabei - dabei hat Fotograf Holger Leue wirklich traumhafte Bilder gemacht - klickt Euch mal durch.
Um zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die Norwegian Encore - made in Papenburg - die Ende des Jahres an Norwegian Cruise Line ausgeliefert wird - dieses kurze Werbevideo zeigt schon: Es wird verrückt!
Den nächsten Morrletter live im Postfach?
Trag dich ein — dann bist du beim nächsten Mal von Anfang an dabei.