Die Rückkehr der ungezwungenen Begegnungen
28. August 2022
Ahoi, Ihr Lieben!

Die Hamburg Cruise Days liegen hinter uns. Und ich war dann doch mehr im Einsatz als ursprünglich gedacht. Kurzfristig hatte sich ja die Möglichkeit ergeben, dass ich mit 16 von Euch an Bord gehen kann für eine Führung. Das gab es in diesem Umfang auch noch nicht - ein Morr-Rundgang live sozusagen. Mir und Euch hat es viel Spaß gemacht - auch wenn das durchaus eine Herausforderung war - schließlich war ich zuletzt 2016 an Bord von AIDAprima. Aber letztlich fällt mir ja zum Glück irgendwas immer ein, was ich sagen könnte - von daher war das kein Problem.
16 Gäste - das hatte sich als sehr gute Gruppengröße herausgestellt. Mit mehr Leuten wäre es ohne technische Unterstützung schwierig geworden. Aber ich bin auch kein Fan von Führungen, wo jeder einen Kopfhörer tragen muss. Nun hatte ich diese Idee ja relativ spontan - und Ideen zu haben ist die eine Sache - ich bin am Ende auch darauf angewiesen, dass bei der Reederei jemand sitzt, der auch in größerem Umfang versteht, was ich eigentlich mache und der dann auch meine Ideen unterstützt. Von daher auch an dieser Stelle vielen Dank an Alexander Ewig, den Marketing- und Vertriebschef von AIDA.
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Ansonsten waren die Hamburg Cruise Days eine gute Gelegenheit, Menschen aus der Branche kennenzulernen oder - fast noch wichtiger - nach langer Zeit wieder zu treffen. Die ungezwungenen Begegnungen sind in den vergangenen zweieinhalb Jahren verdammt rar geworden. Auch TUI-Cruises-Gründungschef Richard J. Vogel war nach Hamburg gekommen. Er erzählte von seiner beruflich unerfreulichsten Phase im Leben - und zwar von der gemeinsamen Arbeit mit dem Insolvenzverwalter bei der spanischen Reederei Pullmantur Cruises, die Vogel ja eigentlich zum Erfolg geführt hatte - bis Corona kam… Ich war 2018 mal mit Pullmantur unterwegs - auf der Horizon. Und wie es der Zufall so will, war das Schiff nun ausgerechnet in dieser Woche unterwegs zur Verschrottung nach Aliaga, wie in diesem Video zu sehen - fast zweieinhalb Jahre, nachdem die letzten Gäste von Bord gegangen sind.
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Im letzten Morrletter hatte ich ja meine Begegnung bei „Europas Beste“ auf MS Europa beschrieben mit dem Gründer von Sea Chefs, die für den Hotelbetrieb u.a. bei TUI Cruises und Phoenix Reisen zuständig sind. Ich hatte ihn etwas augenzwinkernd als „geheimnisvollsten Mann der deutschen Kreuzfahrtbranche“ bezeichnet - weil sich selbst mit Googles Hilfe nicht so einfach herausfinden ließ, wie denn eigentlich sein Name ist. Einige von Euch hatten mir geschrieben deswegen - fast alle Namen waren aber falsch. Es war aber auch die richtige Lösung dabei: Georg Bernsteiner heisst der Mann - was generell wohl kein Geheimnis ist, auch wenn sich diese Information kaum irgendwo aufdrängt. Wie ich gesehen habe, hat er ganz neu den Morrletter abonniert - herzlich Willkommen!
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Soziale Netzwerke kommen und gehen - dass Facebook seit Jahren auf dem absteigenden Ast ist, bemerke ich seit längerem. Aber auch im geschäftlichen Bereich gibt es ja Netzwerke - und hier ist Xing sicher auf einem ähnlichen Weg in die Bedeutungslosigkeit wie Facebook in seiner heutigen Form. Ganz stark als Business-Netzwerk hat sich unterdessen LinkedIn etabliert. Ich poste dort auch immer mehr - und das sind nochmal andere Inhalte in der Regel, als auf den anderen Plattformen. Es würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir dort folgt! Auch weil ich sort sehr gut sehen kann, wer Ihr eigentlich seid und was Ihr macht - das finde ich nämlich auch extrem spannend.
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Bis in zwei Wochen - spätestens,
Matthias
Treibholz - Meine Fundstücke
Künstliche Welten faszinieren mich seit eh und je - das können Ferien- und Freizeitparks sein - aber Kreuzfahrtschiffe würde ich auch dazu zählen. Neulich bekam ich eine Werbung angezeigt für „The Line“ - eine künstliche Stadt, die in Saudi Arabien entstehen soll. 170 Kilometer lang, 200 Meter breit und 500 Meter hoch. Für mich sah das in dem Moment so aus wie Science Fiction. Aber von wegen - „The Line“ ist beschlossene Sache und soll am Ende Platz für neun Millionen Menschen bieten - Baukosten: Mindestens 500 Milliarden Euro. Hier gibt’s Infos bei den Kollegen von Business Insider. Wer bunte Werbevideos anschauen mag, hier geht’s zur deutschen Website des Projekts.
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