Nun doch nicht auf der Color Magic!?
14. April 2019
Ahoi, Ihr Lieben!
Am letzten Sonntag hatte ich es noch angekündigt, dass ich demnächst auf der Color Magic unterwegs bin von Kiel nach Oslo und zurück - aber ich habe mich nun entschieden das Ganze abzusagen. Warum? Wenn ich auf einem Schiff unterwegs bin, dann muss ich da auch ein bestimmtes Pensum an Videos produzieren können - ich brauche ja für YouTube schließlich mehr als 100 Videos im Jahr.
Im diesem Fall ist aber nun einiges so gelaufen, wie ich mir das nicht vorstelle. So bekam ich beispielsweise ein Dokument von Color Line, wo es heisst: "Wir freuen uns über deine eigene Meinung. Dabei setzen wir jedoch ein faires und kollegiales Verhalten voraus, das weder Color Line noch anderen Beteiligten schadet." Tja, was soll man dazu sagen? Man bekommt eine Kabine, aber soll im Zweifel nichts sagen, was negativ ist? Eine derartige Ansage habe ich tatsächlich noch nie zuvor bekommen - und Ihr wisst, mit wie vielen Schiffen ich schon unterwegs war.
Und was nun meine langen und den kompakten Rundgang angeht: Ein Dreh im leeren Casino wäre nicht möglich gewesen, ob in der Show-Lounge war unklar, Aqualand gar nicht und im Spa vielleicht - also die Kollegen bei Color Line in Kiel hatten das ja alles angefragt, aber laut Schiffscrew war das dann so nicht möglich. Und am Ende war mir das zu vage, ob dann auch das dabei raus kommt, was Ihr von mir erwartet.
Ungelogen anderthalb Stunden, nachdem ich dann abgesagt hatte, bekam ich dann ein Angebot mit einer Reederei zu reisen, wo es nur sehr sehr selten mal Pressekabinen gibt - und das geht am Ostermontag los.
Danke übrigens für das tolle Feedback zu "Morr am Sonntag" - meinem neuen Live-Format auf YouTube - das wird es jetzt nicht ständig geben, aber so alle sechs Wochen peile ich mal an.
Bis nächsten Sonntag - spätestens,
Matthias
Treibholz - Meine Fundstücke der Woche
Wer ersetzt eigentlich den Schaden, wenn man ein Kreuzfahrtschiff verpasst? Markt im NDR Fernsehen hat in dieser Woche berichtet von einem Ehepaar aus meiner Geburtsstadt Wolfenbüttel, das den Flug zum Schiff verpasst hat. Warum die Reiseversicherung nicht gezahlt hat, es am Ende aber doch ein Happy-End gab, seht Ihr hier.
Seit ich ein Kind bin liebe ich ja Freizeitparks - überhaupt finde ich künstliche Urlaubswelten faszinierend. Noch vor zehn Jahren waren die Privatinseln der Reedereien auf den Bahamas beispielsweise einfache Anlagen. Heute geht der Trend dahin, diese Inseln massiv auszubauen. Klar, man will auch deutlich höhere Einnahmen erzielen. Coco Cay ist eine Privatinsel von Royal Caribbean International - die Reederei hat hier 200 Millionen Dollar investiert - unter anderem in ein Wellenbad. Eröffnung ist schrittweise ab Mai. Nun gibt's den ersten Lageplan - und der sieht spannend aus. Als ich 2015 dort war - sah es doch noch etwas einfacher aus - hier ist mein Video von damals.
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