Über die Schwierigkeit, aktuell Reisen zu planen
28. Februar 2021
Ahoi, Ihr Lieben!
Wer gebucht hatte, der hat es schon erfahren: Die Reise mit mir mit der NickoSpirit Ende März kann - wenig überraschend - leider nicht stattfinden. Die gesamte Tourismusbranche kann im Moment ja nach wie vor schlecht planen, weil völlig unklar ist, wie und es wieder losgeht.
Wobei der Betreiber eines Hotels in Deutschland zumindest dann sein Haus vergleichsweise leicht wieder hochfahren kann. Die Mitarbeiter sind ja meist noch an Ort und Stelle - aber eben in Kurzarbeit. Für Betreiber von Kreuzfahrtschiffen ist es erheblich komplizierter - aktuell ist ja meist nur eine Minimalbesatzung an Bord - das können bei einer AIDA so um die 100 Mitarbeiter sein - alle anderen Crewmitglieder sind in der Regel in den Heimatländern. Und die alle wieder aufs Schiff zu bringen - das dauert.
Stand heute ist völlig unklar, wann deutsche Häfen wieder Kreuzfahrtschiffe abfertigen können. Die Anbieter müssen aber trotzdem schon beginnen zu planen bei dem langen Vorlauf. Man arbeitet also mit fiktiven Zeitpunkten.
Was nun die Flusskreuzfahrt mit mir angeht: Ich werde da für den nächsten Anlauf auf Nummer sicher gehen - falls das im Moment überhaupt geht. Bisher waren die Reisen ja nur am Saisonrand im März und November geplant - was eben mit eher schwieriger Covid-19-Lage einher ging. Im letzten Jahr war ja die Lage im Sommer zum Reisen innerhalb Deutschlands durchaus ganz gut - so dass ich aktuell eine Flusskreuzfahrt mitten im Hochsommer plane - zum Teil sind da sogar noch Sommerferien. Der geplante Termin ist 20. bis 24. August - also auch noch übers Wochenende.
Mehr Details gibt es in Kürze - wer auf die Vormerkliste möchte, um als Erster von den Details zu erfahren, der antworte bitte auf diese E-Mail…
Bis in zwei Wochen - spätestens,
Matthias
Treibholz - Meine Fundstücke
Die Kreuzfahrt-Reedereien sind zur Zeit auf der Suche nachGeldquellen. AIDA Cruises in Rostock soll eine Landesbürgschaft von Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 26 Millionen Euro bekommen, wie der NDR berichtet.
Mehr als 200.000 Mal wurde es schon angeschaut, das Video von TUI Cruises zur Jerusalema Challenge. Gedreht wurde auf der Mein Schiff 6, die ja aktuell ohne Gäste unterwegs ist - aber die Stimmung an Bord in der Crew scheint gut, wie hier zu sehen ist. TUI Cruises hat ja noch nie einen weiblichen Kapitän gehabt - aber Gabrijela Malbasic, die am Anfang die Durchsage macht, ist immerhin Staff-Kapitän - oder sagt man Staff-Kapitänin?
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