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Morrletter #42

Urlaub in Kapstadt oder mit dem Schiff ab Kapstadt?

19. Januar 2020

Ahoi, Ihr Lieben!

Meine Woche Urlaub in Kapstadt ist vorbei - ich war das zweite Mal dort, und es hat mir auch dieses Mal wieder ausgeprochen gut gefallen. Das Wetter ist im Januar einfach fantastisch - meist Temperaturen um die 25 Grad, wobei es dann am Abend auch schnell abkühlt. Ein Vorteil von Kapstadt: Die Stadt liegt in der selben Zeitzone wie ein Teil von Europa - die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt aktuell eine Stunde - ein Jetlag entfällt dadurch.

Und auch wenn die Tage in Deutschland wieder länger werden - sie sind halt doch recht kurz. Und umso schöner ist es dann natürlich, wenn in Kapstadt die Sonne erst gegen 20 Uhr untergeht.

Ich hatte in der Woche einen Mietwagen - untere Mittelklasse für etwa 100 Euro (für die ganze Zeit) - das ist hier richtig günstig! Was ich jedoch nicht mehr in Erinnerung hatte, weil ich bei meinem ersten Besuch nicht selbst gefahren bin: Es herrscht Linksverkehr. Das war an den ersten Tagen durchaus eine Herausforderung - man muss sich dann beim Fahren schon ganz besonders konzentrieren. Unzählige Male habe ich statt des Blinkers den Scheibenwischer betätigt - weil der eben auch auf der anderen Seite liegt…

Ich weiß nicht, ob man in Restaurants auf der Welt irgendwo so gut essen kann, wie in Kapstadt. Und das zu einem - aus deutscher Sicht - exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis. Faustformel: Selbst in einem (aus Kapstädter Sicht) teuren Restaurant ist man verglichen mit Deutschland immer noch günstiger dran - bei in der Regel besserer Essensqualität.

Also lieber so nach Kapstadt als eine Kreuzfahrt in Südafrika zu machen? Ich sag’s mal so: Kapstadt ist sicherlich ein Urlaubsziel für fortgeschrittene Urlauber. Sicherheit ist hier schon noch ein Thema - selbst in zentralen Gegenden empfiehlt es sich nicht unbedingt in der Dunkelheit herumzulaufen. Es ist eben auch eine Stadt der krassen sozialen Unterschiede - Armut und Reichtum prallen hier doch sehr stark aufeinander. Da ist eine Kreuzfahrt mit geführten Ausflügen doch schon eine gute Möglichkeit dieses fantastische Land so sicher wie möglich zu entdecken - ohne sich selbst mit dem Linksverkehr herumschlagen zu müssen.

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Am Montag hatte ich Gelegenheit mir AIDAmira in Kapstadt anzuschauen - und den langen Rundgang zu drehen. Entgegen der ursprünglichen Planung geht der nun aber doch schon heute online. Ich hatte in Kapstadt nämlich das Glück einen neuen Standort meines Büroanbieters WeWork vorzufinden, von dem aus die zehn Gigabyte ruckzuck hochgeladen waren…

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Wo wir grad beim Technischen sind - für Südafrika kann ich eine Sim-Karte von MTN empfehlen, die es am Flughafen direkt kostenlos gibt. Für zehn Gigabyte Datenvolumen ist man mit günstigen 30 Euro umgerechnet etwa dabei.

Bis nächsten Sonntag - spätestens,
Matthias


Treibholz - Meine Fundstücke der Woche 

Jahrelang galt für Sankt Petersburg: Ausflüge kann man ohne Visum nur machen, wenn man sie (teuer) bei der Reederei bucht. Aber nun kommt man neuerdings relativ leicht online an das Visum, schreibt Lektor Horst Müller, der auch gleich noch Tipps hat, was Ihr in der russischen Hafenstadt unternehmen könnt.

AIDAnova kam zu spät, die Hanseatic Nature auch und einige andere neue Kreuzfahrtschiffe. Aber was sind eigentlich die Gründe dafür, warum sich viele neue Schiffe verspäten? Hier steht's.

Großes vor hat die TUI AG offensichtlich mit ihrer Tochter Hapag-Lloyd Cruises - so kann man sich in Hannover vorstellen, das Geschäft mit den Luxusschiffen durch Expansion auf neue Märkte, wie England, die Niederlande oder Skandinavien, voranzutreiben. Dafür wird nun aber ein Partner gesucht - nach dem Vorbild TUI Cruises. Das Unternehmen wird ja gemeinsam mit dem Royal-Caribbean-Konzern betrieben. Mehr Detail's gibt's hier.

Wie weit ist die Kreuzfahrtbranche beim Umwelt- und Klimaschutz? Nie wurde dieses Thema intensiver diskutiert als aktuell - dieser Podcast bringt Euch in etwa 50 Minuten auf den aktuellen Stand.

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