Vierzehneinhalb Wochen ohne Schiff
28. März 2021
Ahoi, Ihr Lieben!
Am 16. Dezember habe ich auf Gran Canaria die Europa 2 verlassen - und das war nun auch erstmal das vorerst letzte Schiff für mich. Seitdem sind ziemlich genau vierzehneinhalb Wochen vergangen. Ähnlich lang war die Pause ohne Schiff auch schon vergangenes Jahr im Frühjahr.
Nur dieses Mal ist noch unklar, wann die Pause für mich zu Ende ist - sie wird also deutlich länger sein als diese vierzehneinhalb Wochen. Ich muss jetzt aber auch nicht auf Krampf noch auf die Schiffe gehen, die aktuell fahren. Die kenne ich nämlich schon - und die Sicherheits- und Hygienekonzepte der Reedereien habe ich mir auch schon angeschaut.
Jetzt in dieser Pause hat sich mein Leben doch etwas verändert - ich koche sehr viel mehr, ich mache fast täglich Sport (dank eines Spinningbikes für zu Hause mit Onlinekursen), ich interessiere mich wieder sehr viel mehr für Politik - ich lese sogar täglich Tageszeitung - okay, auf dem Tablet, aber immerhin. Ich gucke nun dann und wann sogar Fernsehen - staune über die Kreationen beim „Großen Promi-Backen“ oder ertappe mich dabei, dass ich Markus Lanz, den ich als Unterhaltungsonkel immer schrecklich fand, als Polittalker richtig gut finde.
In den vergangenen sechs Jahren war es so, dass ich mich doch immer unter einem gewissen Druck sah, Reisen machen zu müssen - eben um eine bestimmte Anzahl Videos von Bord produzieren zu können. Mittlerweile ist die Erkenntnis da: Erfolgreiche Videos kann ich nicht nur von Reisen produzieren - im Gegenteil: Manches am Schreibtisch Gedrehte ist erheblich erfolgreicher auf YouTube als Inhalte von Reisen.
Was jetzt nicht möglich ist, wird wieder möglich sein: Reisen wird in einem größeren Stil auch wiederkommen. Ich persönlich werde aber nicht mehr zu diesem Pensum von 70-80 Tagen im Jahr an Bord von Schiffen zurück kehren. So wird eine Kreuzfahrt künftig für mich auch wieder etwas mehr etwas Besonderes sein - und die Videos darüber für Euch natürlich auch.
Bis in zwei Wochen - spätestens,
Matthias
Treibholz - Meine Fundstücke
Meine Mutter kommt aus einem kleinen beschaulichen Dorf in der Lüneburger Heide namens Ahlden an der Aller. Im Haus gegenüber meiner Großeltern wohnt Familie Stelter - und da erinnere ich mich noch als Kind an den kleinen Jochen, der einige Jahre jünger war als ich. Das ist alles lange her. Heute ist Jochen Stelter ein gefragter Zauberer, und er war in den vergangenen Tagen engagiert für die Neustartreise von AIDAperla. Zu hören gibt’s Jochen im „Bordcast“, dem Podcast, den AIDA-Entertainmentmanager Andreas Schmidt gemeinsam mit Lektor Michael Cornély produziert - immerhin schon Ausgabe 23. Hier geht’s zur Folge mit Jochen Stelter.
Mallorca ist aktuell viel in den Schlagzeilen, weil viele Deutsche nun dorthin reisen, weil die Coronazahlen dort wieder vergleichsweise niedrig sind. Nun hat der Tourismus schon auf der Baleareninsel stark gelitten - und das führt bereits zu Pleiten und Armut, wie in diesem 12-Minuten-Film zu sehen ist.
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