Vor 20 Jahren: Meine erste AIDA-Transatlantikreise
12. Mai 2024
Ahoi, Ihr Lieben!
Ich war an Himmelfahrt mit einem Freund in Lübeck. Und während wir in der Sonne saßen, sprach mich plötzlich Britta an, dass sie mich erkannt hatte. Woran auch immer - sie saß mit ihrem Mann Detlef nämlich eigentlich hinter uns. Vermutlich war es die Stimme. Die beiden Lübecker erzählten, dass sie grad erst mit AIDAperla auf Transatlantikreise waren - und da klingelte es bei mir. Transatlantikreise - war da nicht etwas? Eine einzige habe ich bisher gemacht - das war 2004 mit AIDAvita - genauer gesagt vom 23. April bis 7. Mai 2004 - und da wurde mir bewusst, dass diese Reise fast auf den Tag genau 20 Jahre nun schon her ist.

Diese Transatlantikreise von La Romana nach Mallorca gehört zu den Kreuzfahrten, an die ich öfter mal zurück denke. Fünfeinhalb Seetage hatten wir damals am Stück - bis wir auf Madeira angekommen waren. Fast jede Nacht wurde die Uhr um eine Stunde zurück gestellt, so dass die Nächte dann immer eine Stunde länger waren. Wie praktisch, wenn man in der Nacht lange in der Anytime-Bar gefeiert hatte. Was man halt so macht, wenn man 28 ist…
Die fünfeinhalb Seetage wurden übrigens auch auf einem vergleichsweise kleinen Schiff, wie der AIDAvita, nicht langweilig. Wobei für damalige Verhältnisse war es durchaus ein großes Schiff. Es ist aber ja auch schön, auch mal etwas mehr Ruhe zu haben. Ich denke, W-Lan gab es damals noch nicht an Bord - selbst wenn, ich hätte gar kein Gerät dabei gehabt, mit dem ich es hätte nutzen können. Das wäre halt damals allenfalls ein Laptop gewesen. Stattdessen gab es einige Rechner mit Internet in der Nähe der Rezeption - dort haben ich und Freunde nämlich noch während der Überfahrt einen Mietwagen auf Madeira gebucht - 20 Jahre her und ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen.

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Das Thema mag dem einen oder anderen etwas abseitig erscheinen: Mein neues Video heute, wie man zur Kreuzfahrt mit dem Nachtzug anreisen kann. Aber warum eigentlich nicht? Wer mich so verfolgt, der wird schon mitbekommen haben: Ich bin jetzt nicht so der Typ, der reflexartig viele Dinge aus Prinzip ablehnt. Ich bin kein Veganer, habe aber überhaupt nichts gegen veganes Essen. Und auch mit dem Nachtzug reise ich ganz undogmatisch - ohne zu denken, dass ich irgendwen in die Richtung bekehren müsste. Ich finde es einfach wahnsinnig praktisch. Bisher bin ich ja nur ein einziges Mal Nachtzug gefahren - aber am Freitag habe ich einen Urlaub in Kärnten im Juni gebucht - und zumindest auf der Strecke zwischen Hamburg und München werde ich mal die neuen Nachtzüge der ÖBB mit ihren Mini-Cabins ausprobieren.
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Ob man nun mit dem Nachtzug zur Kreuzfahrt anreist oder fliegt - als Kreuzfahrer zieht man in der Regel bei Umweltdiskussionen im Bekanntenkreis schnell den kürzeren. Ich reiße mich um diese Diskussionen nicht, aber ich gehe ihnen dauch nicht aus dem Weg. Zwar habe ich neulich eine Spontaneinladung von Louis Klamroth zu „hart aber fair“ nicht angenommen, aber am Mittwoch bin ich bei einem ARD-Livestream auf der Plattform Twitch dabei. „Wunschurlaub vs. Nachhaltigkeit!? Wie wollen wir reisen?“ - darüber diskutiere ich unter anderem am Mittwoch ab 20.30 Uhr auf dem ARD-Twitch-Kanal - wer sich das nicht merken möchte - ihr könnt hier meinen Live-Alarm auf WhatsApp abonnieren - ich sage dort dann nochmal Bescheid.
Bis in zwei Wochen - spätestens,
Matthias
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