Warum ich in die Winterpause gehe
4. Dezember 2022
Ahoi, Ihr Lieben!
Mein Job verleitet nicht gerade dazu ständig Pausen zu machen. Für Erfolg auf YouTube ist es natürlich wichtig, regelmäßig Videos zu veröffentlichen. Und wenn man dann mal meint Urlaub machen zu müssen, dann sollte man doch am Besten Videos vorproduzieren, so wird es einem geraten. Auf Instagram im Grunde ähnlich - am Besten so viel wie möglich in den Stories posten - hilft der Reichweite und dem Wachstum auf der Plattform, heisst es.
Und in den vergangenen Jahren war klar für mich: Wenn schon Urlaub, dann wenigstens etwas in den Stories auf Instagram posten. Der Haken: Es ist dann nicht mehr wirklich möglich, mal komplett abzuschalten. „Es ist ja mein Job“, habe ich mir dann immer eingeredet - was so natürlich stimmt, was aber nicht heisst, dass man keine Pausen machen darf. Und so ist es nicht überraschend, dass ich im Laufe der Jahre zu einem echten Smartphone-Junkie geworden bin.
Irgendwas posten, irgendwelche Zahlen checken - selbst bei Instagram bei anderen Nutzern schauen - und so weiter. Meine Bildschirmzeit war in der jüngsten Vergangenheit so, dass ich Probleme hätte, öffentlich darüber im Detail zu sprechen. Seit dieser Woche mache ich Folgendes: Ich nutze im Alltag im Wesentlichen ein Smartphone, auf dem fast keine Apps drauf sind - WhatsApp zur allgemeinen Kommunikation, klar, aber keine Apps, die der Zerstreuung dienen, wie etwa Social Networks.
Die volle Auswahl an Apps befindet sich auf einem zweiten Smartphone - das habe ich auch im Alltag häufig dabei, aber es ist fast die ganze Zeit ausgeschaltet. Bisher klappt das ganz gut! Es fühlt sich aber immer noch an wie ein kalter Entzug - der reflexartige Griff zum Handy wird am Ende nicht mehr belohnt - ein Smartphone fast ohne Apps ist nämlich wahnsinnig langweilig. Plötzlich sitze ich beim Mittagessen ohne aufs Smartphone zu starren oder das Essen zu fotografieren und umgehend zu posten.
Ich probiere das nun mal aus - einige Zeit mal wenig bis gar nichts auf Instagram posten und auch auf YouTube einige Wochen Pause zu machen. Und auch der Morrletter kommt erst im Januar wieder - eine Art Digital Detox.
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Zum Endes des Jahres ist es ja auch immer an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Auf YouTube werde ich in diesem Jahr voraussichtlich fast acht Millionen Videoabrufe erzielt haben - das ist fast schon wieder das Niveau von 2019 vor Corona. Insgesamt 42 Nächte war ich in diesem Jahr an Bord von Schiffen - das war ein ganz gutes Pensum - denn es ist ja auch für mich wichtig, dass Kreuzfahrten nicht zum Alltag werden. Danke, dass Ihr immer dabei wart!
Bis im Januar - spätestens! Bis dahin eine schöne Vorweihnachtszeit,
Matthias
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