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Morrletter #76

Welche Reisen bei mir jetzt anstehen

20. September 2020

Ahoi, Ihr Lieben!

Am Mittwoch geht es einmal mehr für mich in diesem Jahr auf den Rhein - mit der neuen Lady Diletta von Plantours Kreuzfahrten. Ich wollte auf dieser Reise nur für drei Nächte an Bord bleiben und eigentlich am Samstag in Rotterdam wieder abreisen. Eigentlich - denn das wird nun leider nichts. Denn Rotterdam und unter anderem auch Amsterdam sind nun Risikogebiete, damit ist der Anlauf natürlich nicht mehr sinnvoll.

Der Veranstalter hat nun schnell eine Ersatzroute aus dem Hut gezaubert, und so reise ich am Samstag von einem niederländischen Ort namens Stavoren wieder ab - mit öffentlichen Verkehrsmitteln in etwa sechs Stunden bis Hamburg. Erst im Bus nach Leuuwarden, dann weiter nach Groningen mit einem weiteren Bus und Bus Nummer drei fährt dann nach Leer, wo es in den Regionalexpress nach Bremen geht, von wo dann als Höhepunkt ein ICE nach Hamburg fährt. Für insgesamt 32,55 Euro lerne ich zumindest viele Fahrzeuge kennen…

Was soll uns das Ganze sagen? Aktuell kann sich die Lage in den Ländern schnell ändern, was gestern noch möglich war, ist eine Woche später keine Option mehr. Besonders die Flusskreuzfahrtbranche hat da aktuell zu leiden - denn auch Wien und Budapest sind ja grad für Landgänge gungeeignet. Aber die Not macht ja erfinderisch - und so hat A-Rosa beispielsweise Panoramafahrten durch die Städte angekündigt, bei denen man im Bus sitzen bleibt. Wichtig ist dabei natürlich eine funktionierende Bus-Toilette…

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Wo wir grad bei weiteren Reisen sind: Ich habe gebucht! Und zwar eine Mittelmeer-Kreuzfahrt ab Neapel mit der MSC Grandiosa - am 6. Oktober geht es los. Und wo es bei Pressereisen mit MSC in der Regel nicht möglich ist, den Luxusbereich Yacht Club bei MSC intensiv auszuprobieren, habe ich nun in diesen Zeiten, wo ich die Reisen öfter als sonst selbst bezahle, ein Angebot genutzt und für eine Woche eine Innenkabine im Yacht Club gebucht. Man muss es ja mit dem Luxus nicht übertreiben… Hier geht's zur Reise.

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Und Stichwort buchen: AIDA hat ja in dieser Woche den geplanten Neustart etwas vorgezogen - mit neuen Reisen ab dem 17. Oktober mit AIDAblu - ebenfalls ab Italien. Nun war ich ja eigentlich etwas verschnupft (darf man das zu Corona-Zeiten noch so sagen?), dass man drei Mal die Neustart-Reisen abgesagt hatte, die ich jeweils gebucht hatte. Aber eine große Stärke von mir ist gleichzeitig eine Schwäche: Ich vergesse schnell, und so werde ich morgen bei Buchungsstart um 11 Uhr natürlich dabei sein, um diese historische Reise nicht zu verpassen. Nun ist die Schwestermarke Costa ja schon erfolgreich in Italien gestartet, so dass ich dieses Mal etwas zuversichtlicher bin, dass es auch wirklich klappt. Hier geht’s zu der Reise.

Muss ich nur überlegen, ob ich von der Grandiosa am 13. Oktober von Neapel aus wieder nach Hause fliege und dann am 17. Oktober nach Rom fliege oder ob ich gleich in Italien bleibe - es spricht eigentlich mehr für die letztere Variante.

Bis nächsten Sonntag - spätestens,
Matthias


Treibholz - Meine Fundstücke der Woche 

Knatsch in den USA: Während in Europa der Neustart der Kreuzfahrt zumindest langsam in Fahrt kommt, ist das in den USA noch nicht abzusehen. Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat sich bisher offenbar noch nicht mit den Gesundheits- und Sicherheitskonzepten der Reedereien beschäftigt, so dass denen jetzt der Kragen platzt. Hier gibt’s die ganze Geschichte.

Was man gar nicht so auf dem Zettel hat: Ist ein Kreuzfahrtschiff nicht im Einsatz, ist es beispielsweise nötig, regelmäßig die Toilettenspülungen auf allen Kabinen zu betätigen. Wie das Ganze auf der Celebrity Edge umgesetzt wird, seht Ihr in diesem einminütigen Video.

Die Carnival Imagination gehört zu den Schiffen, für die der Carnival-Konzern nach Corona keine Perspektive mehr sieht. In diesem Video gibt’s die traurigste Fahrt eines Kreuzfahrtschiffes nochmal zu sehen, die Fahrt zur Verschrottung auf dem Strand von Aliaga in der Türkei.

Das eine Schiff geht, ein neues kommt - bei Carnival Cruise Line ist es die Carnival Mardi Gras, die Anfang 2021 ausgeliefert werden soll. Sie basiert auf der gleichen Plattform wie AIDAnova - und hier gibt’s aktuelle bewegte Bilder vom Baufortschritt zu sehen.

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