Wenn das Gewohnte mal später kommt
10. November 2019
Ahoi, Ihr Lieben!
Bärbel schickte heute morgen um kurz nach neun eine Mail: „Gibt es heute etwa keinen Morrletter?“ Natürlich gibt es den - aber etwas verspätet - sorry! Ich weiß ja, dass ich für viele von Euch zu irgendwelchen Ritualen am Sonntag gehöre - und da ist es natürlich auch wichtig, pünktlich zu liefern. Weil ich nun aber von Freitag bis heute auf der neuen MSC Grandiosa war, hätte ich diesen Morrletter schon am Donnerstag vorbereiten müssen - und irgendwie hatte ich am Donnerstag keine Lust, so dass ich auf die grandiose Idee kam, den Morrletter am Sonntag etwas später zu verschicken und ihn auch erst am Sonntag zu schreiben.
Lust habe ich heute schon ihn zu schreiben - nur bin ich eher müde, weil ich letzte Nacht ewig nicht einschlafen konnte. Aber kein Grund zum Jammern :-) Ihr habt mich in den letzten Tagen mehr oder weniger sprachlos gemacht. Ich hatte ja hier im Morrletter vor einigen Wochen von meiner Idee geschrieben, mit Euch vielleicht mal eine Flußkreuzfahrt zu machen. Nun ist der Vertriebsleiter von Nicko Cruises besonders pfiffig - er ist nämlich auch Abonnent dieses Morrletters. Dementsprechend schrieb er mit aufgrund meiner Idee und unterbreitete dann gleich einen tollen Vorschlag, der dann zu dem Trip auf der Donau Ende März führen wird. Es lohnt sich also auch für Leute, die in der Branche arbeiten, zu abonnieren…
Und jetzt kommt Ihr ins Spiel - die Reise mit mir war ja in mehreren Stufen in den Verkauf gegangen. Mehr als die Hälfte der Kabinen war schon weg, allein durch Euch, die Morrletter-Abonnenten, erst dann ging das Angebot auf YouTube und Co. online. Und nun sind - Stand heute Vormittag - von 110 Kabinen noch schlappe acht buchbar, wenn ich das richtig gesehen habe. Das hätte ich wirklich nicht erwartet, dass das so schnell gehen würde - zehn Tage nach Verkaufsstart. Was ich schon gesehen habe - die Gruppe ist extrem bunt gemischt - von Anfang 20 bis Ende 70 ist alles dabei - und das freut mich wahnsinnig!
Bis nächsten Sonntag - spätestens,
Matthias
Treibholz - Meine Fundstücke der Woche
Unverhofft kommt oft: Weil Ihr ja regelmäßig diesen Morrletter lest und daher auch meinen Werbepartner kennt, wisst Ihr ja: Der CO2-Ausstoß der Kreuzfahrtschiffe lässt sich letztlich kompensieren durch Klimaschutzprojekte. Nun geht mit MSC eine Reederei selbst diesen Weg, der das Unternehmen etwa 50 Millionen Euro pro Jahr kosten wird: Der CO2-Ausstoß der MSC-Kreuzfahrtschiff-Flotte soll ab Januar vollständig kompensiert werden.
Zehn Jahre ist sie erst jung - die Oasis of the Seas von Royal Caribbean - aktuell wird sie für 165 Millionen Dollar aufwändig renoviert und umgebaut - hier gibt’s tolle Drohnenaufnahmen aus dem Dock in Cadiz.
Nanu, weniger Kreuzfahrtpassagiere dieses Jahr im Hamburger Hafen. "Ist der Kreuzfahrtboom schon vorbei?", fragt die Hamburger Morgenpost.
Zum Schluss könnt Ihr noch etwas Gutes tun im Sinne der Wissenschaft - Leonie studiert ganz frisch Cruise Tourism Management in Bremerhaven - und im Rahmen einer Projektarbeit soll sie gemeinsamen mit ihren Mitstudentinnen und -studenten herausfinden, ob es einen Markt dafür gibt, dass der Koffer nach dem Abstieg vom Kreuzfahrtschiff direkt zum Flughafen beispielsweise transportiert wird, so dass man den Tag noch in der Stadt nutzen kann. Hier geht’s zur kurzen Umfrage.
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