Wie AIDA erstmals „all inclusive“ anbietet
12. Januar 2020
Ahoi, Ihr Lieben!
Die Hauptbuchungszeit des Jahres für Kreuzfahrten hat begonnen - die sogenannte „Wave season“. Und am Freitag war ich doch erstmal überrascht, als ich das Posting von AIDA auf Facebook las: „Buche ab jetzt bis zum 31.01. viele Sommerreisen inklusive Getränkepaket und Social Media Flat“. Ach guck, dachte ich, AIDA will nun auch das frühe Buchen attraktiv machen, und schraubt dafür etwas an den inkludierten Leistungen. Wie man das auch bei Costa oder MSC in diesen Wochen sieht - wo Euch vielfach ein inkludiertes Getränkepaket in Buchungslaune versetzen soll.
Der genaue Blick auf die Konditionen sorgte dann aber bei mir für etwas Ernüchterung - die Kurzfassung: Wer eine AIDA-Reise zum Premiumpreis bucht (oder gebucht hat), der kann nun auf manchen Reisen mit etwas Rabatt das Getränkepaket „AIDA Comfort Deluxe“, das auch Cocktails und Longdrinks (aber keine reinen Spirituosen) enthält, und die Social Media Flatrate kaufen. Statt beispielsweise 233,73 Euro bei Einzelkauf der Pakete für eine Woche zahlt man nur 179 Euro - und spart 54,73 Euro - immerhin… Ob diese Ermäßigung attraktiv genug ist, dass nun viele zum Premiumpreis buchen und nicht auf günstige Variopreise warten - ich bezweifele es, aber letztlich spricht ja nichts dagegen es auszuprobieren.
Wer nun gehofft hat, dass AIDA auf breiter Front „all inclusive“ einführt - nein, das ist damit nicht verbunden. Aber scheinbar hat man wohl das All-Inclusive-Thema als für den deutschen Gast so bedeutsam erachtet, dass man nun mit diesem Thema etwas experimentiert.
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Diesen Morrletter schreibe ich übrigens im Urlaub. Seit Donnerstag Mittag bin ich in Kapstadt - eine wunderbare Stadt, die ich schon vor fünf Jahren einmal besucht habe. Bei 24 Grad auf dem Balkon schreibt es sich doch gleich ganz anders, als bei trockener Heizungsluft in Deutschland. Wobei man das „Urlaub“ eigentlich in Anführungszeichen setzen müsste - denn, was ist das schon für ein Urlaub, wo man dann noch einen Morrletter schreiben muss…. Außerdem geht es morgen für mich für ein paar Stunden auf AIDAmira, wo ich mal nachschaue, wie das fertig umgebaute Schiff nun aussieht, nachdem ja im Dezember noch Restarbeiten vorgenommen wurden. Und am Donnerstag ist der „Urlaub“ dann auch schon wieder zu Ende, denn dann geht es hier für zwei Wochen auf die Artania.
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Seit über zehn Jahren bin ich nun auf YouTube - und manche Dinge überraschen mich auch heute noch. Als das erfolgreichste Video der vergangenen Wochen hat sich das Video vom Donnerstag heraus gestellt, wo ich mehr oder weniger nur die AIDA-Getränkekarte vorlese - mehr als 50.000 Mal wurde das Video (s.u.) bisher abgerufen. YouTube kann so einfach sein… Wer nun befürchtet, dass ich künftig auf meinem Kanal nur noch Getränkekarten vorlese: Nein, das wird nicht passieren ;-)
Bis nächsten Sonntag - spätestens,
Matthias
Treibholz - Meine Fundstücke der Woche
Harald ist aktuell mit AIDAmira unterwegs und berichtet täglich auf seinem Blog. Angefahren werden ja Südafrika und Namibia - und das bringt einige Ein- und Ausreisen mit sich - die ein persönliches Vorsprechen erfordern, aber lest selbst.
Die ein oder andere Reederei hatte angekündigt, ab 2020 kein Schweröl mehr verwenden zu wollen und stattdessen mit teurerem (schwefelarmen) Marinediesel zu fahren. Was in den Ankündigungen eher nicht zu lesen war: Freiwillig erfolgte der Schritt meist nicht - neue Grenzwerte in der Schifffahrt für den Schwefelgehalt des Treibstoffs machen ihn nötig - wenn das Schiff nicht über Filteranlagen, wie Scrubber, verfügt. Wer etwas mehr an den Hintergründen und Regelungen interessiert ist, der findet sie, leicht verständlich erklärt, hier.
Neue Regeln für Kleidung der Passagiere bei Carnival Cruise Line. Anstößige Texte auf der Kleidung sind künftig verboten, wie hier zu lesen ist.
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