Wie ich „Verrückt nach Meer“-Fan wurde
9. Februar 2020
Ahoi, Ihr Lieben!
Als ich neulich auf der Artania unterwegs war, gab es einen eigenen Fernsehkanal, wo nur Folgen von „Verrückt nach Meer“ liefen. Bietet sich ja auch an, wo viele Folgen an Bord der Artania entstanden sind. Weil ich ja an Bord etwas kränkelte, hatte ich entsprechend Zeit da auch mal reinzuschauen. Nicht, dass ich „Verrückt nach Meer“ noch nie gesehen hätte, aber bislang war der Funke nicht so recht übergesprungen. Das hat sich nun dieses Mal geändert.
Ich finde, es ist eine ausgesprochen gut gemachte Doku-Soap. Mit charmanten Protagonisten und Crewmitgliedern, tollen Reisezielen - und Aktivitäten an Land, die eher ungewöhnlich sind. Fairerweise muss man sagen, dass das nur teilweise realistisch ist: Praktikanten, die einen großen Teil der Handlung ausmachen, gibt es an Bord von Kreuzfahrtschiffen für gewöhnlich nicht. Die Reisenden, die zu sehen sind, haben ein Alter, wie es an Bord der Phoenix-Schiffe eher selten ist - die Gäste sind nämlich immer ungewöhnlich jung. Was an Aktivitäten an Land präsentiert wird, hat mit den üblichen Ausflügen, wie Panoramafahrten im Bus, absolut nichts zu tun - das sind alle Dinge, die eine Redaktion extra geplant hat. Aber klar, am Ende geht es eben darum, eine möglichst spannende und unterhaltsame Sendung zu haben - und das geht nur mit Planung.
Vielleicht finde ich „Verrückt nach Meer“ mittlerweile auch interessanter als früher, weil ich viele Crewmitglieder schon kennengelernt habe, die mit dabei sein - sei es Reiseleiter Bernd, Entertainmentmanager Rainer oder Moritz, der als Reiseleiter begann und schon bald Kreuzfahrtdirektor sein wird.
Gespannt bin ich auf die neuen Folgen von „Verrückt nach Meer“, die von einer anderen Produktionsfirma auf der MS Hamburg von Plantours & Partner gedreht wurden oder noch werden…
*
A propos „Verrückt nach Meer“ - teilweise ist auch Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka dabei, mit dem ich für die siebte Folge von „Menschen, Morr & Meer“ gesprochen habe - hier zu hören: auf morr.de
Bis nächsten Sonntag - spätestens,
Matthias
Treibholz - Meine Fundstücke der Woche
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Noch bis heute finden - wie im YouTube-Livevideo zu sehen - die „oohh! Freizeitwelten“ in Hamburg statt auf dem Messegelände —dazu gab’s am Donnerstag eine Sendung auf NDR 90,3, für die mich Markus Lobsien interviewt hat. Zu hören gibt’s die Sendung hier (das Interview mit mir etwa ab Minute 14).
In zahlreichen anderen Medien tauchte ich in dieser Woche noch auf, weil die Deutsche Presse-Agentur über die „Ära der Reisescham“ berichtete und mich dafür interviewt hatte - nachzulesen unter anderem in der Welt.
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